
Bis Januar 2027
„Heaven’s End“ war ursprünglich als Trilogie geplant. Während der Lektoratsarbeit am zweiten Band verzögerte sich das Projekt durch eine längere Erkrankung meinerseits erheblich. Kurz darauf mussten pandemiebedingt die Buchhandlungen schließen. Nach dieser langen Unterbrechung war der direkte Anschluss an den ersten Band verloren gegangen.
So sehr „Heaven’s End“ für mich eine Herzensangelegenheit ist, musste der Verlag am Ende auch eine wirtschaftliche Entscheidung treffen. Ich kann sie nachvollziehen – leicht war sie trotzdem nicht.
Noch heute erreichen mich regelmäßig Fragen nach Band 2. Deshalb überarbeite ich das Manuskript. Bis Januar 2027 wird Heaven’s End 2 (Wen das Herz verflucht) als E-Book, Taschenbuch und Hardcover bestellbar sein.
Du willst vorab die ersten Kapitel probelesen? Dann lass Dich in meinen WhatsApp Verteiler aufnehmen und schicke mir Deinen Namen und Dein Alter an:
Auszüge aus „Heaven’s End – Wen das Herz verflucht“
Hochzeitsbesprechung mit Victoria und Neil dem Nackten
»Nun, streng genommen hätte die Ehe wohl keinen Bestand, da Meister Nase– … äh Lord Comgeal kein Geistlicher ist«, gab Onkel Paddy zu.
Miss Duff sah aus, als würde sie gleich in Tränen ausbrechen. »Dann können wir also nicht richtig heiraten.«
»Zu schade«, bemerkte Victoria.
»Ach, das sind doch nur blöde Formalitäten«, sagte ich zu Miss Duff.
»Vollkommen unwichtige Formalitäten«, unterstützte Elliot mich. »Und denkt doch nur, was für ein Fest das werden wird. Allein die Pfauen!«
»Keine Pfauen«, knurrte Sir Robert.
»Schwäne?«, versuchte es Elliot mit zaghaftem Lächeln.
»Überhaupt kein Federvieh. Und der Nackte da wird sich etwas überziehen.«
Bei dem Gedanken an einen nackten Geist zwischen lauter umherlaufenden Schwänen musste ich grinsen.
Zack und Jojo bei den Wölfen
Aus Kapitel 1. Diese Szene ist nicht in der PDF-Leseprobe enthalten.
Zacks von Sorge erfüllter Blick lag auf mir. »Du denkst wieder an den Shook, oder?«
»Ich versuche, nicht dran zu denken«, murmelte ich.
»Kira ist ganz sicher kein Shook.«
»Das weiß ich auch.« Aber mit ihrem schwarzen Fell erinnerte sie mich ständig an ihn. Wie er dastand und mich mit seinen rotglühenden Augen anstarrte. Ich hatte den Shook gesehen, Zack nicht, obwohl er neben mir gestanden hatte.
Seine Hand legte sich auf meine. »Du wirst nicht sterben. Nicht dieses Jahr und auch nicht die nächsten achtzig Jahre. Das lasse ich nicht zu, hörst du?« In Zacks Stimme lag nicht der Funken eines Zweifels. »Und wenn ich den Shook persönlich verdreschen muss.«
Ich lächelte. Doch bei dem Gedanken, dass die Wölfe bald weiterziehen würden, wurde mir schwer ums Herz.
»Hey«, sagte Zack sanft. »Du weißt doch: Was du liebst, musst du loslassen.«
»Das ist ein ganz furchtbar doofer Spruch.«
Wieder lachte Zack. »Na, komm her.« Und öffnete seine Arme für mich.
Ich schmiegte mich hinein. »Nicht loslassen«, murmelte ich.
»Niemals«, versprach Zack.

Bis Januar 2027
@schreibfuchs